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	<title>Verwerter &#8211; BIG media e.V.</title>
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		<title>Künstlersozialkasse &#8211; Jahresgewinnprognose und KSK-Prüfung (Teil 4)</title>
		<link>https://bigmedia-deutschland.de/2021/09/13/kuenstlersozialkasse-jahresgewinnprognose-und-ksk-pruefung-teil-4/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Wich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Sep 2021 09:35:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wenn man das Aufnahmeverfahren endlich überstanden hat, geht es der Künstlersozialkasse zunächst einmal darum, deine Beiträge gemäß deinem Einkommen einzustufen. Dazu ist man verpflichtet, der KSK eine Gewinnprognose auszuhändigen, anhand derer die monatliche Beitragshöhe bestimmt wird. Diese Jahresgewinnprognose musst du von nun an jedes Jahr (meist Ende November) erneut abgeben,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man das Aufnahmeverfahren endlich überstanden hat, geht es der Künstlersozialkasse zunächst einmal darum, deine Beiträge gemäß deinem Einkommen einzustufen. Dazu ist man verpflichtet, der KSK eine Gewinnprognose auszuhändigen, anhand derer die monatliche Beitragshöhe bestimmt wird. Diese <strong>Jahresgewinnprognose</strong> musst du von nun an jedes Jahr (meist Ende November) erneut abgeben, dabei kann übrigens die Beitragshöhe im Nachhinein nicht mehr korrigiert werden.</p>
<p>&#8222;Das voraussichtliche Jahresarbeitseinkommen stellt die Berechnungsgrundlage für die monatlichen Beiträge zur gesetzlichen Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung der selbständigen Künstler und Publizisten dar*.&#8220; (Quelle: <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff; text-decoration: underline;" href="https://www.kuenstlersozialkasse.de/kuenstler-und-publizisten/beitrag.html" target="_blank" rel="noopener">Künstlersozialkasse</a></span></span>)</p>
<p>Und das sollte man sich durchaus überlegen, denn auf die Jahre gesehen, hat dies entsprechend dem Rentenversicherungsanteil, der ebenfalls von der KSK abgeführt wird, folgen für das Rentenalter. Hier kommen wir aber in die Feinheiten, professionelle Beratung ist hier unter Umständen sinnvoll.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-1026 aligncenter" src="http://neu.bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/09/20210729_131839_web-300x225.jpg" alt="" width="548" height="411" srcset="https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/09/20210729_131839_web-300x225.jpg 300w, https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/09/20210729_131839_web-1024x768.jpg 1024w, https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/09/20210729_131839_web-768x576.jpg 768w, https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/09/20210729_131839_web-1536x1152.jpg 1536w, https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/09/20210729_131839_web-800x600.jpg 800w, https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/09/20210729_131839_web-700x525.jpg 700w, https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/09/20210729_131839_web-1100x825.jpg 1100w, https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/09/20210729_131839_web.jpg 1672w" sizes="(max-width: 548px) 100vw, 548px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Immer wieder führt die KSK stichprobenartige Einkommensprüfungen durch, bei dem sie gegebenenfalls Steuerbescheide bis zu fünf Jahren rückwirkend einsehen darf. Unterscheiden sich diese wiederholt relevant von der Jahresgewinnprognose, drohen empfindliche Bußgelder. Die KSK berücksichtigt eine gewisse Abweichung, bei höheren Summen, sollte man aber erwägen, während des laufenden Jahres die Gewinnprognose dem bisherigen tatsächlichen Einkommensverlauf anzupassen um solche Probleme zu vermeiden.</p>
<p>Berufsanfänger und Höherverdienende können sich übrigens von der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherungspflicht befreien lassen, wobei letztere dann in der Privaten Kranken- und Pflegeversicherung landen.</p>
<p>Zu erwähnen ist noch, dass über die KSK-Versicherte immer einen Anspruch auf vorgezogenes Krankengeld besitzen, ebenso wie auf Mutterschaftsgeld und auch eine staatliche Riester-Förderung ist in Kombination mit der KSK-Mitgliedschaft möglich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unser Fazit: Die Künstlersozialkasse ist eine sozialpolitische Institution, die viele Anhänger aber auch viele Gegner hat. Man kann von ihr halten, was man will, für seine knapp 200.000 Mitglieder bringt sie viele Vorteile und ist nach wie vor ein Garant für den Erhalt des künstlerischen Outputs in diesem Lande. Wollen wir hoffen, dass die Politik das weiterhin ebenso sehen wird&#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Künstlersozialkasse &#8211; Das Aufnahmeverfahren</title>
		<link>https://bigmedia-deutschland.de/2021/09/07/kuenstlersozialkasse-das-aufnahmeverfahren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Wich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Sep 2021 07:54:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bevor man von der Künstlersozialkasse als Mitglied aufgenommen wird, steht noch ein Aufnahmeverfahren bevor, bei dem es die kreative, (kunst-)schaffende Tätigkeit möglichst pointiert zu dokumentieren gilt. Neben einem umfangreichen Fragebogen will die KSK zur Nachvollziehbarkeit der Versicherungspflicht Tätigkeitsnachweise sehen. Dies können etwa Rechnungen, (Gastspiel-)Verträge, Websites, Ausstellungen, Mitschnitte von Auftritten, Visitenkarten...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor man von der Künstlersozialkasse als Mitglied aufgenommen wird, steht noch ein Aufnahmeverfahren bevor, bei dem es die kreative, (kunst-)schaffende Tätigkeit möglichst pointiert zu dokumentieren gilt. Neben einem umfangreichen <a href="https://www.kuenstlersozialkasse.de/kuenstler-und-publizisten/anmeldung.html" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #0000ff;">Fragebogen</span></a> will die KSK zur Nachvollziehbarkeit der Versicherungspflicht Tätigkeitsnachweise sehen. Dies können etwa Rechnungen, (Gastspiel-)Verträge, Websites, Ausstellungen, Mitschnitte von Auftritten, Visitenkarten o.ö. sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Aufnahmeverfahren kann sich unter Umständen über Monate hinziehen, denn die Mühlen der Bürokratie in Bremerhaven &#8211; dem Sitz der KSK &#8211; malen in ihrer eigenen Geschwindigkeit. Es gibt keine berufsgebundene Aufnahmegarantie und jede Aufnahme ist eine Einzelfallentscheidung. Rückfragen seitens der Künstlersozialkasse bedeuten immer Zeitverlust und bürokratischen Mehraufwand. In nicht wenigen Fällen führt die Bewerbung zu Frustration, schon bevor man überhaupt Mitglied ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir können nur empfehlen, sich für das Aufnahmeverfahren Zeit zu nehmen, den Fragebogen sauber und korrekt auszufüllen und die selbstständige künstlerische/publizistische Erwerbstätigkeit möglichst eindeutig darzulegen. Im Zweifelsfall holt man sich Hilfe dabei, das spart Zeit und Nerven. Und da kommen wir dann wieder ins Spiel&#8230; ganz nebenbei bemerkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Datum der Erstanmeldung bei der Künstlersozialkasse lässt sich übrigens für einen rückwirkenden Versicherungsbeginn (= Zeitpunkt der Erstanmeldung) heranziehen, was im Nachhinein sogar noch in Rückzahlungen von bereits geleisteten Beiträgen an die gesetzliche Krankenkasse münden kann!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class=" wp-image-1020 aligncenter" src="http://neu.bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/08/20210729_113734_web-300x225.jpg" alt="" width="521" height="391" srcset="https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/08/20210729_113734_web-300x225.jpg 300w, https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/08/20210729_113734_web-1024x768.jpg 1024w, https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/08/20210729_113734_web-768x576.jpg 768w, https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/08/20210729_113734_web-1536x1152.jpg 1536w, https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/08/20210729_113734_web-800x600.jpg 800w, https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/08/20210729_113734_web-700x525.jpg 700w, https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/08/20210729_113734_web-1100x825.jpg 1100w, https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/08/20210729_113734_web.jpg 1672w" sizes="(max-width: 521px) 100vw, 521px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Checkliste KSK-Bewerbung:</strong> Das solltest du &#8211; etwas vereinfacht &#8211; in einem Aufwasch an die Künstlersozialkasse schicken:</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Lebenslauf</li>
<li>Renten-, bzw. Sozialversicherungsnummer</li>
<li>Steuer-ID Nummer</li>
<li>Mitgliedsbescheinigung der Krankenkasse</li>
<li>Zeugnisse über künstlerisch/publizistische Ausbildung</li>
<li>Werbematerial (Homepage, Businesscard, Flyer, Portfolio, o.ä.)</li>
<li>Kopie Ausweis</li>
<li>Anschreiben KSK und Kontaktformular</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Selbst wenn ihr oben stehende Liste gewissenhaft abgehakt habt und so zur Künstlersozialkasse geschickt habt, ist das leider bei weitem noch keine Garantie für eine Aufnahme, Voraussetzung allemal.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse &#8211; Warum? (Teil 2)</title>
		<link>https://bigmedia-deutschland.de/2021/08/24/mitgliedschaft-in-der-kuenstlersozialkasse-warum-teil-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Wich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Aug 2021 11:54:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Künstlersozialkasse ist eine nicht unumstrittene Institution. Wie im ersten Teil beschrieben, entstand sie aus der politischen Idee, Selbstständigen und Kreativen eine Möglichkeit zur Sozialversicherung anzubieten. Im zweiten Teil unserer KSK-Serie geht um die Vor- und Nachteile einer Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse. Auch bei diesem Thema finden sowohl Befürworter als...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Künstlersozialkasse ist eine nicht unumstrittene Institution. Wie <span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="http://neu.bigmedia-deutschland.de/2021/08/19/die-kuenstlersozialkasse-des-kuenstlers-segen-und-fluch-teil-1/" target="_blank" rel="noopener">im ersten Teil</a></span> beschrieben, entstand sie aus der politischen Idee, Selbstständigen und Kreativen eine Möglichkeit zur Sozialversicherung anzubieten. Im zweiten Teil unserer KSK-Serie geht um die Vor- und Nachteile einer Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse. Auch bei diesem Thema finden sowohl Befürworter als auch Kritiker der KSK Argumente. Wir wollen hier mal die wichtigsten aufzählen. </strong></p>
<p><strong><img decoding="async" class=" wp-image-1020 aligncenter" src="http://neu.bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/08/20210729_113734_web-300x225.jpg" alt="" width="523" height="392" srcset="https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/08/20210729_113734_web-300x225.jpg 300w, https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/08/20210729_113734_web-1024x768.jpg 1024w, https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/08/20210729_113734_web-768x576.jpg 768w, https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/08/20210729_113734_web-1536x1152.jpg 1536w, https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/08/20210729_113734_web-800x600.jpg 800w, https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/08/20210729_113734_web-700x525.jpg 700w, https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/08/20210729_113734_web-1100x825.jpg 1100w, https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/08/20210729_113734_web.jpg 1672w" sizes="(max-width: 523px) 100vw, 523px" /> </strong></p>
<p><strong>Was bringt mir eine Mitgliedschaft in der KSK?</strong></p>
<p>Offenkundig ist zunächst mal der geldwerte Vorteil für den Versicherten und damit auch das schlagkräftigste Argument für eine Mitgliedschaft: Die KSK bezahlt die Hälfte der Beiträge für Pflege- und Rentenversicherung sowie Krankenversicherung. Mit Sicherheit der entscheidende Anreiz für einen Beitritt für die Mehrheit der Mitglieder.</p>
<p>Die KSK ist eine Pflichtversicherung. Die Beiträge orientieren sich am Einkommen. Wer also weniger verdient, zahlt auch weniger. Unabhängig von der Beitragshöhe können jedoch alle Leistungen der Krankenkasse genutzt werden.</p>
<p>Es gilt darüberhinaus aber immer noch die Wahlfreiheit bei der Versicherung, keine Pflicht zur gesetzlichen Versicherung, eine Privatversicherung bleibt weiterhin eine Option.</p>
<p>Die KSK-Mitgliedschaft beinhaltet auch die Einzahlung in die gesetzliche Rentenversicherung – ein Punkt, der von vielen Selbstständigen unterschätzt oder schlicht vergessen wird. In den meisten Fällen reicht dies heute nicht mehr zur Altersabsicherung, eine wichtige Basis ist damit aber immer noch geschaffen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Welche Nachteile hat eine Mitgliedschaft in der KSK?</strong></p>
<p>Von diesen Vorteilen profitiert der größte Teil der Mitglieder eindeutig. Für die beiden Extrema der Einkommensverteilung, also für Geringverdiener und andererseits Künstler mit hohem Einkommen.</p>
<p>Nicht von der Hand zu weisen ist, dass die Rentenversicherung über die Mitgliedschaft in der KSK Pflicht für freischaffende Künstler und Publizisten ist, die sich deswegen nicht von der gesetzlichen Rentenversicherung befreien können. Vor allem bei höheren Einkommen kann dies definitiv zum Nachteil werden.</p>
<p>Da die untere Bemessungsgrenze auf ein jährliches Mindesteinkommen von 3.900 Euro ausgelegt ist, schließt man damit gerade die von der Künstlersozialkasse aus, die die finanzielle Unterstützung besonders nötig hätten. Allerdings haben Geringverdiener unter 3.900€ Jahreseinkommen in vielen Fällen wiederum Anspruch auf Arbeitslosengeld II und fallen somit wieder unter die Versorgungsleistungen des Sozialstaates.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ob eine Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse für den Versicherten lohnenswert ist, lässt sich letztendlich nur im Einzelfall entscheiden. Eine Beratung zum Thema Künstlersozialkasse wie sie <span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="http://neu.bigmedia-deutschland.de/ksk/" target="_blank" rel="noopener">BIGmedia e.V.</a></span> anbietet, ist in vielen Fällen sinnvoll, um sich Zeit, Nerven und Frustration zu sparen.</p>
<p>Wie aber nun komme ich in die Künstlersozialkasse? Im dritten Teil unserer KSK-Serie geht es um das berühmt-berüchtigte Aufnahmeverfahren für die Künstlersozialkasse.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Künstlersozialkasse &#8211; Des Künstlers Segen und Fluch? (Teil 1)</title>
		<link>https://bigmedia-deutschland.de/2021/08/19/die-kuenstlersozialkasse-des-kuenstlers-segen-und-fluch-teil-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Wich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Aug 2021 12:23:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Künstlersozialkasse &#8211; eine kulturpolitische Errungenschaft Deutschlands und gleichzeitig ein Mythos, um den viele zum Teil aberwitzige Gerüchte kursieren. Umstritten und oft dem Vorwurf der Willkür und Intransparenz ausgesetzt, hat die Künstlersozialkasse nicht überall ein gutes Image &#8211; zu Unrecht wie wir finden. Denn sie ist für knapp 200.000 Künstler in...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Künstlersozialkasse &#8211; eine kulturpolitische Errungenschaft Deutschlands und gleichzeitig ein Mythos, um den viele zum Teil aberwitzige Gerüchte kursieren. Umstritten und oft dem Vorwurf der Willkür und Intransparenz ausgesetzt, hat die <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;"><a style="color: #0000ff; text-decoration: underline;" href="https://www.kuenstlersozialkasse.de/" target="_blank" rel="noopener">Künstlersozialkasse</a></span></span> nicht überall ein gutes Image &#8211; zu Unrecht wie wir finden. Denn sie ist für knapp 200.000 Künstler in Deutschland ein wichtiger Ausgleich für die gesetzliche Krankenversicherung, welche den meisten freischaffenden Künstlern und Kreativen in Form von Arbeitgeber-Sozialabgaben verwehrt bleiben. Im ersten Teil unseres KSK-Specials möchten wir die Künstlersozialkasse als Institution vorstellen und herausstellen, welche Vorteile eine Mitgliedschaft als Künstler/Kreativer mit sich bringt.</em></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-815 aligncenter" src="http://neu.bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/07/kuenstlersozialkasse-ksk_cc-by-20-300x200.jpg" alt="" width="485" height="323" srcset="https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/07/kuenstlersozialkasse-ksk_cc-by-20-300x200.jpg 300w, https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/07/kuenstlersozialkasse-ksk_cc-by-20-1024x683.jpg 1024w, https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/07/kuenstlersozialkasse-ksk_cc-by-20-768x512.jpg 768w, https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/07/kuenstlersozialkasse-ksk_cc-by-20-1536x1024.jpg 1536w, https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/07/kuenstlersozialkasse-ksk_cc-by-20-700x467.jpg 700w, https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/07/kuenstlersozialkasse-ksk_cc-by-20-1100x733.jpg 1100w, https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/07/kuenstlersozialkasse-ksk_cc-by-20.jpg 1920w" sizes="(max-width: 485px) 100vw, 485px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was ist die Künstlersozialkasse?</strong></p>
<p>Die Errichtung der KSK wurde 1982 auf Grundlage des sozialdemokratischen Entwurfes des Künstlersozialversicherungsgesetzes (KSVG) kurz nach Beginn des Amtsantrittes von Helmut Kohl auf den Weg gebracht. Ziel war es damals wie heute, kreativen Freiberuflern eine Kranken- und Rentenversicherung anzubieten.</p>
<p>Da gerade Künstler oft freiberuflich ihr Geld verdienen, kommen viele aufgrund dieser Erwerbsform nicht in den Genuss, von ihrem Arbeitgeber die Hälfte der Kranken- und Pflegeversicherung als Sozialleistung ganz selbstverständlich mit der Lohnabrechnung zu bekommen. Die private Krankenversicherung ist sehr kostspielig und steht häufig nicht im Verhältnis zum Einkommen des Künstlers.</p>
<p>Diesem sich in den 70er Jahren immer vergrößernden Missstand wollte die Regierung Schmidt entgegenwirken, mit einer staatlichen Institution, die den Künstlern Entlastung bei deren eigener Absicherung verschafft.</p>
<p>Das Ergebnis: Ein soziales Versicherungs-Modell, bei dem neben dem Staat auch die Nutznießer der KSK finanziell eingebunden werden. Das sind zum einen die Künstler und Kreativen selbst, in Form von ans Einkommen gebundenen Mitgliedsbeiträgen. Und zum anderen in Form von so genannten Verwerter-Abgaben (oder KSK-Abgabe). Diese müssen Auftraggeber an die Künstlersozialkasse zahlen, wenn sie gemäß dem Künstlersozialgesetz künstlerische Dienstleistungen in Anspruch nehmen. (Die Höhe ist prozentual festgeschrieben und beträgt seit 2018 4,2% des Rechnungsbetrages). Davon kann man Befürworter oder Gegner sein &#8211; das System KSK ist eine europaweit einzigartige Institution, die sich der deutsche Sozialstaat freiwillig leistet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>So wird das System KSK finanziert:</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-806 aligncenter" src="http://neu.bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/07/Screenshot-2021-07-13-184846-300x261.jpg" alt="" width="511" height="445" srcset="https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/07/Screenshot-2021-07-13-184846-300x261.jpg 300w, https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/07/Screenshot-2021-07-13-184846-768x668.jpg 768w, https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/07/Screenshot-2021-07-13-184846-700x609.jpg 700w, https://bigmedia-deutschland.de/wp-content/uploads/2021/07/Screenshot-2021-07-13-184846.jpg 876w" sizes="(max-width: 511px) 100vw, 511px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Prinzip wir die KSK aus drei Quellen alimentiert: Der Künstlersozialabgabe, also die Abgaben der Verwerter, der Anteil macht in etwa 30% des Gesamtbudgets aus. Weitere 20% bezuschusst der Bund und mit 50% kommt der mit Abstand größte Anteil ergibt sich jedoch aus den Mitgliedsbeiträgen der Versicherten. Zur Hälfte finanziert sich das System also quasi selbst.</p>
<p>(BfA = Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (seit 2005 Deutsche Rentenversicherung Bund))</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wer darf in die KSK?</strong></p>
<p>Für viele Existenzgründer in der Kreativwirtschaft stellt sich früher oder später die Frage, ob für sie ein Eintritt in die Künstlersozialkasse lohnenswert ist. Das lässt sich aus unserer Erfahrung heraus nur im Einzelfall beurteilen. Es gibt auf jeden Fall ein paar Kriterien von Seiten der KSK, die man als Mitglied erfüllen muss. Diese sind:</p>
<ol>
<li>Künstler oder Publizist sein:  Nach dem KSVG ist Künstler, wer Musik, darstellende oder bildende Kunst schafft, ausübt oder lehrt. Publizist im Sinne des KSVG ist, wer als Schriftsteller, Journalist oder in ähnlicher Weise publizistisch tätig ist oder Publizistik lehrt.</li>
<li>Die künstlerische/publizistische Tätigkeit muss als Haupterwerb ausgeführt werden.</li>
<li>Der Versicherte muss mindestens 3.900€ aus dieser künstlerischen/publizistischen Tätigkeit als Einkommen erzielen (Aufgrund der Pandemie entfällt diese Regelung allerdings für 2021!)</li>
</ol>
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<p>Hier eine <span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="https://www.kuenstlersozialkasse.de/fileadmin/Dokumente/Mediencenter_Unternehmer_Verwerter/Informationsschriften/Info_06_-_Kuenstlerische_publizistische_Taetigkeiten_und_Abgabesaetze.pdf" target="_blank" rel="noopener">Übersicht der Berufsgruppen</a></span>, die von der KSK als künstlerische/publizistische Tätigkeit anerkannt werden.</p>
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<p>Nachdem wir die KSK, ihre Funktionsweise, Finanzierung und Mitgliedsvoraussetzungen vorgestellt haben, erklären wir <span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="http://neu.bigmedia-deutschland.de/2021/08/24/mitgliedschaft-in-der-kuenstlersozialkasse-warum-teil-2/" target="_blank" rel="noopener">im 2. Teil</a></span>, was du davon hast, Mitglied in der Künstlersozialkasse zu sein.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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